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Ohrenschmaus: Neue CDs im April (Auswahl)

Dramas: Nothing is permanent

Das neue große Ding aus Österreich – Elektropop vom Feinsten …

White Lies: Five

“Seit gut zehn Jahren spielen White Lies ihren vom New Wave beeinflussten Post-Punk … Die elegische Breite ihrer Songs, die Melancholie in Harry McVeighs Gesang, warme Melodien und eisiger Klang werden zu ihrem Markenzeichen … Dieses Jahr wagt das Trio den ersten Schritt auf seinem neuen Weg zum fünften Album ‘Five’. Wie stets haben White Lies ihren Klangraum erweitert und lassen neben den bewährten, breitwandigen Gitarren- und Synthiesounds genug Platz für Neues” (Pressetext).

Botschaft: Musik verändert nichts

“Alles auf ‘Musik verändert nichts’ klingt sehr homogen. Ein ganz eigener Sound, kobaltblau und kirchengelb … Keine deutsche Band macht momentan Musik, die auch nur entfernt an Botschaft erinnert … wie klingen Botschaft auf ihrem Albumdebüt? Nach Soft Rock, Yacht Rock und höflichem Gitarren-Pop. Mit Indie hat das nichts zu tun. Es ist ein lockerer, leichter Klang, deren Lyrics mit der Art der Musik brechen … Die konkreten Texte, mehrheitlich von Malte Thran geschrieben, könnte man als melancholisch bezeichnen oder als bloße, bis ins Detail ausgearbeitete Schilderungen der Verhältnisse, in denen wir alle zu leben gezwungen sind. Keine Hoffnung, die durchschimmert und keine Liebe als Antwort auf irgendetwas” (Pressetext).

Yann Tiersen: All

“Ein hinreißend atmosphärischer, pointiert reduzierter Hörkosmos.” (stereoplay, Februar 2019)

Station 17 : Ausblick

“Ausgelatschte Pfade sind nicht die gewählte Route von Station 17, einer Band, die noch viel zu oft als Projekt bezeichnet wird, obwohl es sie seit immerhin 30 Jahren gibt. Passend zu diesem Jubiläum erscheint … das Album ‘Ausblick’: eine Sammlung spannender Kollaborationen. Sie entstanden … mit Krautlegenden wie Günter Schickert oder faUSt sowie den Elektronikmusikern Schneider TM, Harald Grosskopf & Eberhard Kranemann … Pyrolator, Datashock und Andreas Spechtl sind ebenfalls dabei.” (Pressetext) “Es wechseln atmosphärische und lange Electro-Kraut-Instrumentalstücke mit schmissigen, ganz der Hamburger Schule verschriebenen Popmelodien. So kann es wahrlich in Zukunft weitergehen” (Good Times, Februar/März 2019). – Station 17 wurde 1988 als gleichberechtigte Band von Behinderten und Nichtbehinderten in Hamburg-Alsterdorf gegründet.

Moritz Krämer: Ich hab einen Vertrag unterschrieben

“Liebe, Streit und Versöhnung. Selten klang die deutsche Sprache so leicht und melodisch. Bevor das nächste Werk seiner Band Die Höchste Eisenbahn rauskommt, hat Moritz Krämer ein Doppelalbum über ein Thema aufgenommen, das uns zwar alle betrifft, aber selten im Plattenregal zu finden ist: Verträge. Ich hab einen Vertrag unterschrieben 1&2 ist der Monolog eines düpierten Erzählers. Er glaubt, hinters Licht geführt worden zu sein und schreibt Briefe an seinen Vertragspartner. Er will seine Schulden begleichen, überlegt, wie er sich aus der Verantwortung stehlen kann. Dabei sieht er nochmal zurück, zur Seite, nach vorn, verliert sich und vergisst, was er eigentlich wollte. Das klingt kompliziert, bei Krämer aber ganz einfach … Am Ende ist es immer Krämers Stimme und seine Art zu singen, die den Sound der Platte ausmachen, die die deutsche Sprache so leicht und melodisch klingen lassen” (Pressetext).

Nils Frahm: All Melody

»Die große Stärke dieser CD ist neben ihrer betörenden Melodik das logische Ineinanderfließen des Gegensätzlichen.« (stereoplay, Februar 2018)»Die Songs pluckern zeitgemäß entschleunigt dahin: New Age für das Jahr 2018.« (Jazzthing, Februar / März 2018)»Der Titel sagt es bereits – hier ist alles Melodie. Und Akustik. Und Elektronik. Und Raum. Und Atmosphäre.« (Audio, März 2018)»Gereifte Kompositionen und perfekte Arrangements auf einem der jetzt schon besten Elektronik-Musik-Alben des Jahres.« (LP, Ausgabe 3 / 2018)

Deerhunter: Why hasn’t everything disappeared?

“Das achte Deerhunter-Album ist ein retromantisches Science-Fiction-Album über das Heute geworden. Für das Album hat die Band neue Ansätze gesucht … damit klingt die Band auch im Jahre 15 ihres Bestehens frischer als je zuvor- Ein sympathisches, warmes Werk über die Menschlichkeit in Zeiten des Zerfalls ” (Pressetext).

Jungstötter: Love is

“Fabian Altstötter ist in der Musikszene kein unbeschriebenes Blatt. Der gebürtige Landauer gründete bereits in jungen Jahren die von Kritikern und Fans geliebte Band Sizarr, mit denen er zwei Alben veröffentlichte. Mit seinem Soloprojekt, das Altstötter ironisch Jungstötter nennt, pendelt er zwischen der Schwere der Bad Seeds, den albtraumhaften Songlandschaften Scott Walkers und der Zartheit Mark Hollis’ … Neben dem Albumproduzenten Max Rieger (Die Nerven, All diese Gewalt) hat er mit seinem Jugendfreund Philipp Hülsenbeck und Manu Chittka (u.a. Messer, Kreidler, Pantha du Prince) eine Band rekrutiert, die durch ihr intimes Zusammenspiel das Organische der feinsinnigen Songs noch potenziert” (Pressetext).

Jean Michel Jarre: Equinoxe Infinity

“… zum 40sten Jubiläum des Originals ein brandneues Equinoxe Album. 1978 komponierte und produzierte Jean-Michel Jarre ein Album, welches die Musik unserer Zukunft widerspiegeln sollte und damit in die elektronische Musikgeschichte revolutionierte” »Die Sounds … wirken noch ein wenig mächtiger als bisher.« (stereoplay, Januar 2019)

The Prodigy: No Tourists

Die Elektro-Punk-Ikonen melden sich zurück ….

Miriam Aida: Loving the Alien

Ein Bowie-Tribute-Album der schwedischen Jazzsängerin; „kongeniale Soundsphären zwischen Chansons, Brasil/Latin, Reggae und Jazz … mit gelungenen Neuinterpretationen verwandelt sie die weltbekannten Nummern in charmant-subtile Chansons (in bester Nouvelle Vague-Tradition)“ (Andreas Schiffmann, www.musikreviews.de).

Joyce DiDonato: Songplay

„Die bekannte Opernsängerin mit einem spannenden Experiment. “Dass Grenzen Joyce DiDonato wenig bedeuten, hat sie schon oft bewiesen. Doch noch nie hat sie – und vielleicht auch sonst niemand – so scheinbar unterschiedliche musikalische Welten fusioniert wie auf ihrem neuen Album: Wo sonst verschmilzt Vivaldi mit George Shearing, wo gesellen sich Arien des Mozart-Zeitgenossen Giuseppe Paisiello zu Jazzstandards von Duke Ellington? DiDonato und die eigens für dieses Projekt gegründete sechsköpfige Band verquicken auf ‘Songplay’ italienischen Barock, Jazz, Pop sowie lateinamerikanische Rhythmen und schlagen dabei mit ihrem ganz eigenen Stil musikalische Brücken zwischen 400 Jahren Musikgeschichte” (Pressetext).

Yellow Magic Orchestra: Solid State Survivor

»Mit dem 1979 veröffentlichten zweiten Album Solid State Survivor bringen sie ihre stets leicht überdrehte und äußerst virtuose Musik so eingängig auf den Punkt, dass die Songs bis heute hundertfach gesampelt und nachgespielt wurden.« (MINT, Februar 2016)  - Wiederveröffentlichung als SACD (Super Audio CD) mit höherer Auflösung und Raumklang, Mehrkanalton etc. Benötigt einen SACD-Player, ist aber auch auf herkömmlichen CD-Playern abspielbar.

Olafur Arnalds: Re:Member

“Der Multiinstrumentalist gehört zur Speerspitze der Modern-Klassik-Szene, er verbindet klassische und elektronische Musik so organisch wie kein Zweiter …” (rbb, radio eins)